ROCK HARD FESTIVAL 2026: Warlord-Auftritt abgesagt
17.02.2026, 16:42

ROCK HARD FESTIVAL 2026: Warlord-Auftritt abgesagt

WARLORD werden nicht wie geplant auf dem diesjährigen ROCK HARD FESTIVAL auftreten. Hier findet ihr das Statement der Festivalleitung.

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Liebe Festivalbesucher:innen!

Unglücklicherweise sehen wir uns aufgrund verschiedener Posts von WARLORD-Schlagzeuger Mark Zonder dazu gezwungen, den Auftritt der Band auf dem diesjährigen ROCK HARD FESTIVAL abzusagen.

Marks jüngster Facebook-Post („Sadly I have learned...“) bestätigt nur, dass unsere Entscheidung die richtige war. In Deutschland hat jeder Mensch das Recht, seine politischen Sichtweisen zum Ausdruck zu bringen - egal ob auf der Bühne oder durch die Kunst -, solange diese Sichtweisen keine bestimmte Personengruppe diskriminieren („Volksverhetzung“ ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine Straftat).

Über ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland sowie Teile unserer Crew und unseres Publikums haben einen Migrationshintergrund. Nachdem Marks ursprüngliches Statement in Foren sowie den sozialen Medien in Umlauf gebracht wurde, teilten uns viele Menschen mit, dass sie das Festival nicht länger besuchen würden.

Bands sind auf dem ROCK HARD FESTIVAL immer willkommen, unabhängig von ihren (demokratischen) politischen Ansichten (wie die vergangenen Jahre gezeigt haben). Allerdings erwarten wir ein respektvolles Verhalten ALLEN Mitgliedern unserer Crew sowie unserem Publikum gegenüber, wenn wir einer Band Gage zahlen. Wir hatten das Gefühl, dass dieser Respekt nicht länger gewährleistet werden kann und haben deshalb entschieden, WARLORD vom Billing zu entfernen.

Wir arbeiten bereits hart daran, einen Ersatz für WARLORD zu finden, und werden diesen in Kürze bekanntgeben.

Stay heavy!

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ENGLISH VERSION

Dear festival-goers!

Unfortunately, due to several posts by Warlord drummer Mark Zonder, we have had to make the decision to cancel his band´s performance at this year´s Rock Hard Festival.

Marks most recent Facebook post („Sadly I have learned...“) only confirms that our decision was the right one. In Germany, anyone is free to address their political views - whether on stage or through their art - as long as those views do not discriminate against a particular group of people („Volksverhetzung“ has been a criminal offense since the end of World War II).

More than a third of the German population, as well as many members of our crew and audience, have a migrant background. After Mark´s initial statement began circulating in forums and on social media, many people told us they would no longer attend the festival.

Bands are always welcome at Rock Hard Festival, regardless of their (democratic) political views (as past years have shown). However, when we pay an artist fee, we expect respectful behavior toward ALL members of our audience and crew. We no longer felt that this respect could be guaranteed, and therefore decided to remove Warlord from the bill.

We are currently working hard to find a replacement for Warlord and will announce it shortly.

Stay heavy!